5 interessante Fragen zur Sterbegeldversicherung

Für fast jeden Bereich gibt es heutzutage eine Versicherung, mit der Schäden abgesichert werden können, für das Alter vorgesorgt werden kann oder die vor finanziellen größeren Belastungen schützt. Doch wenn es um die Sterbegeldversicherung geht, so ist diese bei vielen Menschen bisher noch eher unbekannt. Dabei sollte die Sterbegeldversicherung für so ziemlich jeden eine große Rolle spielen.

Denn wer kommt eigentlich für die Kosten der eigenen Beerdigung bzw. Bestattung auf?

5 häufig gestellte Fragen zur Sterbegeldversicherung

Wer will sich während Lebzeiten schon mit dem Tod beschäftigen? Das ist zugegebenermaßen eine berechtigte Frage, mit der sich vermutlich nur wenige Menschen auseinandersetzen. Dennoch macht es Sinn, bereits in jungen Jahren für die Zeit nach dem Tod vorzusorgen. Eine geeignete Vorsorgeversicherung, die sich genau mit dieser Thematik beschäftigt, ist die Sterbegeldversicherung.

Bei den nun aufgeführten Fragen, handelt es sich um die derzeit häufigst gestellten Fragen zum Thema Sterbegeldversicherung.

Wer braucht eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung kann für jeden eine nützliche Versicherung sein, der weder Hinterbliebene noch Angehörige mit den eigenen Bestattungskosten bzw. Beerdigungskosten belasten möchte.

Ist also abzusehen, dass nicht genug Erbe vorhanden sein wird, aus dem eine würdevolle Bestattung finanziert werden kann, sollten sich betroffene früh genug Gedanken über die Kosten einer Beerdigung sowie eine Absicherung im Todesfall machen.

Wie hoch sollte eine Sterbegeldversicherung sein?

Die Versicherungssumme bei einer Sterbegeldversicherung ist das A und O. Sie sollte so kalkuliert werden, dass eine Bestattung / Beerdigung nach den Wünschen der versicherten Person, möglich ist.

Eine „einfache“ Bestattung kann nämlich bereits mehr als 5.000 Euro kosten. Je höher die Versicherungssumme in einer Sterbegeldversicherung ist, desto höher werden auch die zu zahlenden Versicherungsbeiträge in der Sterbegeldversicherung sein.

Wie im Interview mit der Monuta-Sterbegeldversicherung erläutert wurde, ist eine Versicherungssumme von ca. 7.000 € angemessen, damit derzeit eine würdevolle Bestattung möglich ist.

Was kostet eine Sterbegeldversicherung?

Die Kosten der Sterbegeldversicherung hängen unter anderem stark von der ausgewählten Versicherungssumme ab. Wie zuvor schon erwähnt, steigen die zu zahlenden Beiträge zur Sterbegeldversicherung mit steigender Versicherungssumme.

Natürlich richten sich die Kosten einer Sterbegeldversicherung auch nach dem Alter, der zu versicherten Person. Je später eine Sterbegeldversicherung wird, desto teurer sind die Beiträge. Grundsätzlich können die Beiträge je nach Sterbegeldversicherungs-Anbieter zwischen ca. 10,00 € und 70,00 € schwanken.

Großer Vorteil der Sterbegeldversicherung ist, dass die Beiträge im Gegensatz zu anderen Todesfallabsicherung dennoch sehr günstig sind und der Abschluss in der Regel auch mit Vorerkrankungen möglich ist. Ein Sterbegeld-Tarifvergleich lohnt sich.

Was deckt eine Sterbegeldversicherung ab?

Bei einer Sterbegeldversicherung werden grundsätzlich nur die reinen Beerdigungskosten abgesichert. Das heißt, die Versicherungssumme steht den Bezugsberechtigten nicht für andere Zwecke zur Verfügung, wie es beispielsweise bei einer Risikolebensversicherung* der Fall ist.

Oftmals ist es daher empfehlenswert, beide Versicherungen, also die Sterbegeld – und Risikolebensversicherung miteinander zu kombinieren.

Wer bekommt das Geld bei einer Sterbegeldversicherung?

Im Todesfall der versicherten Person, erhalten das Geld bzw. die Versicherungssumme immer die Bezugsberechtigten, die mit dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung in der Police festgelegt werden. Selbstverständlich kann die versicherte Person den Bezugsberechtigten für die Sterbegeldversicherung auch jederzeit wieder in der Police umschreiben lassen.

Ist keine Bezugsberechtigte Person in der Sterbegeldversicherung hinterlegt – was im Normalfall aber nicht vorkommen sollte, geht die Versicherungssumme direkt an die Erben.

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