Interview: Herr Walter Capellmann von der Monuta-Sterbegeldversicherung

Für das heute veröffentlichte Interview stand mir Herr Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der Monuta Niederlassung Deutschland zur Verfügung. Herr Capellmann beantwortete einige interessante Fragen rund um das Thema Sterbegeldversicherung und Sterbegeld.

Viel Spaß beim Lesen!

Sterbegeldversicherung – Interview mit Herrn Walter Capellmann

Walter Capellmann - Hauptbevollmächtigter der Monuta Niederlassung Deutschland
Walter Capellmann Hauptbevollmächtigter Monuta Deutschland

Herr Capellmann, könnten Sie sich den Lesern von sterbegeld-versicherung-vorsorge.de kurz vorstellen?

Sehr gerne. Ich bin seit 2007 für die Monuta als Hauptbevollmächtigter für die deutsche Niederlassung der niederländischen Muttergesellschaft Monuta N.V. in Düsseldorf verantwortlich. In den Niederlanden wurden die Monuta Versicherungen bereits 1923 gegründet. Dort verfügt das Unternehmen über 1,4 Millionen Kunden, bei einem Versicherungsvolumen von mehr als 5 Milliarden Euro, und ist damit Marktführer in den Niederlanden.

Auch im deutschen Markt haben wir uns mit der Monuta Trauerfall-Vorsorge mittlerweile als Premiumanbieter unter den Sterbegeldversicherern etabliert und erfreuen uns eines jährlich ansteigenden Kundenzuspruchs.

Was ist das Besondere an einer Sterbegeldversicherung und wie unterscheidet sich diese beispielsweise gegenüber einem Sparbuch oder der Risikolebensversicherung?

Mit einer Sterbegeldversicherung kann sichergestellt werden, dass im Todesfall das Geld für eine Bestattung und Trauerfeier garantiert zur Verfügung steht. Dagegen ist eine Risikolebensversicherung häufig zeitlich auf das 75. Lebensjahr beschränkt und dient in erster Linie der notwendigen finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen, um beispielsweise eine Hypothek oder einen Kredit abzulösen.

Dass das Geld im Trauerfall auch für die Bestattung zur Verfügung steht, ist also keineswegs sichergestellt. Selbst wenn man frühzeitig dafür Geld auf dem Sparbuch zurücklegt oder in einen Fondssparplan ansammelt, steht dieses später möglicherweise nicht mehr für den angedachten Zweck der Bestattung bereit.

Wie klären Sie Kunden über die Sterbegeldversicherung auf und was macht sie zu einer sinnvollen Police?

Eine zweckgebundene Sterbegeldversicherung wie die Monuta Trauerfall-Vorsorge fällt unter das gesetzliche Schonvermögen und ist vor staatlichen Zugriffen geschützt – so beispielsweise auch bei durch einen Pflegefall eintretende Kosten. Darüber hinaus regelt eine Sterbegeldversicherung die finanzielle Vorsorge für die Bestattung und entlastet gleichzeitig Angehörige und Hinterbliebene.

Sie gibt dem Versicherten letztlich das gute Gefühl, für den Fall der Fälle alles geregelt zu haben. Schon zu Lebzeiten kann er dadurch selbst bestimmen, wie seine Bestattung und Trauerfeier einmal aussehen soll – und kann sich darauf auch verlassen.

In welchen Punkten unterscheiden sich die großen Anbieter in der Sterbegeldversicherung?

Ein Großteil der Sterbegeldversicherer am Markt sorgt in erster Linie für die finanzielle Absicherung der Bestattung. Die Monuta Trauerfall-Vorsorge geht einen Schritt weiter und schließt darüber hinaus umfassende Beratung und Services für den Versicherten ein. Dazu gehört sowohl die detaillierte Organisation der Bestattung als auch zusätzliche Serviceleistungen wie die Hilfestellung bei Vorsorgeverfügungen oder der Nachlassregelung.

Mit diesem umfassenden Leistungsspektrum positioniert sich die Monuta als stärkster Anbieter am Markt.

Mit wie viel Kosten müssen Kunden im Schnitt für eine Beerdigung und Trauerfeier rechnen? Welche Versicherungssumme ist hier empfehlenswert?

Je nach Art und Umfang kann die Bestattung heutzutage zwischen 3.000 und 9.000 Euro kosten. Dies sind Beträge, die nicht jeder Mensch ohne weiteres aufbringen kann. Nicht zuletzt hängt daher die Wahl der Versicherungssumme stark von den persönlichen Wünschen des Versicherten an seine Bestattung ab.

Im Rahmen der Trauerfall-Vorsorge können die Kunden der Monuta daher zwischen verschiedenen Vorsorge-Pakten wählen, die im Todesfall Bestattung und Trauerfeier bis ins Detail regeln. Unserer Erfahrung nach ist derzeit mit einer Versicherungssumme von 7.000 Euro eine angemessene und würdevolle Bestattung zu organisieren.

Gibt es ein Alter, ab dem Sie eine Sterbegeldversicherung empfehlen würden oder sollte am besten so früh wie möglich eine Police abgeschlossen werden?

Im Prinzip richtet sich eine Sterbegeldversicherung an jeden volljährigen Menschen, der für seinen letzten Weg alles geregelt wissen will. Das können Singles, Paare, Familien und auch ältere Menschen sein. Im Sinne einer generationsübergreifenden Vorsorge sollten Versicherte jedoch frühzeitig für den eigenen Todesfall vorsorgen, um sich selbst und die eigenen Angehörigen zu entlasten. Denn ein Todesfall ist, unabhängig vom Alter des Verstorbenen, immer eine besondere Belastung für Angehörige und Hinterbliebene.

Welche Leistungen beinhaltet eine Sterbegeldversicherung, gerne auch speziell die der Monuta?

Die Trauerfall-Vorsorge der Monuta zeichnet sich im Vergleich zu anderen Anbietern durch ihren besonderen Leistungsumfang bei gleichzeitig günstigen Tarifen aus. So zahlt die Monuta im Falle eines Unfalltodes die doppelte Versicherungsleistung und versichert auch minderjährige Kinder ohne zusätzlichen Beitrag mit. Darüber hinaus gilt der Versicherungsschutz der Trauerfall-Vorsorge auch im Ausland.

Neben einer finanziellen Absicherung kann mit der Trauerfall-Vorsorge der Monuta auch die organisatorische Vorsorge geregelt werden. Mithilfe des „Scenariums“, eines speziell entwickelten Fragebogens, können Bestattung und Trauerfeier individuell bis ins Detail vorausgeplant werden. Zudem bietet die Monuta eine kostenlose Rechtsauskunft sowie juristisch geprüfte Formulare für Vorsorge- und Sorgerechtsverfügungen sowie für die Nachlassregelung an.

Können Sie erkennen, in welche Richtung sich die Vorsorge zur Sterbegeldabsicherung entwickelt? Tendenz steigend?

Aus einer von uns in Auftrag gegebenen repräsentativen forsa-Umfrage im Sommer 2015 wissen wir, dass sich bereits 53 Prozent der Bürger im Familienkreis über die finanzielle Bestattung im Trauerfall ausgetauscht haben. Über die Gestaltung der eigenen Trauerfeier haben 23 Prozent gesprochen. Finanziell für den eigenen Todesfall abgesichert sind hingegen lediglich 31 Prozent und nur 8 Prozent haben die Organisation der eigenen Trauerfeier vorab geregelt.

Die Zahlen zeigen, dass sich die Menschen dieses Vorsorgethemas durchaus bewusst sind. Die Vorsorge für den letzten Lebensabschnitt wird künftig einen immer größeren Stellenwert einnehmen.

Wieso würden Sie eine Sterbegeldversicherung empfehlen?

Aus meiner Sicht gehört das selbstbestimmte Handeln im Leben zu den Grundprinzipien der persönlichen Freiheit des Menschen. Über eine Trauerfall-Vorsorge hat jeder Mensch die Möglichkeit, auch über den Tod hinaus selbstbestimmt zu handeln.

Schon zu Lebzeiten kann er für ihn und seine Angehörigen wichtige Dinge für den Trauerfall regeln – finanziell und organisatorisch. Gibt es ein besseres Argument als das gute Gefühl, alles geregelt zu haben?

Herzlichen Dank für das Interview Herr Capellmann.
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